Geschichte die weiterlebt
Vision
Nachhaltigkeit und Kernwerte
Das Walzwerk Gumpoldskirchen steht für eine nachhaltige Entwicklung, die Industriekultur, regionale Identität und wirtschaftliche Zukunft miteinander verbindet. Tief in Gumpoldskirchen und der Thermenregion verwurzelt, stärkt das Walzwerk den regionalen Wirtschaftsstandort und schafft gleichzeitig attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen aus ganz Österreich.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Bestehendes zu bewahren und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Durch die Revitalisierung historischer Gebäude, ressourcenschonende Planung und energieeffiziente Bauweise entsteht ein zukunftsfähiger Standort, der ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte vereint.
Unsere Kernwerte prägen das gesamte Areal. Sie schaffen einen lebendigen Ort für Unternehmen, Gewerbe, Gastronomie und Innovation und fördern langfristige Zusammenarbeit, Wertschöpfung und Wachstum in der Region.
7 Kernwerte
Ein lebendiges Umfeld
mit langfristiger Perspektive
Industriekultur
mit ZukunftRaum für Produktivität
& KreativitätRegional verwurzelt
– wirtschaftlich offenNachhaltigkeit
im Bestand & NeubauMultifunktionalität
& SynergienIdentität
durch GestaltungZukunftsstandort in
der Wachstumsregion
Bewegte Vergangenheit
Historie
GESCHICHTE DES WALZWERK & INDUSTRIEKULTUR
Das Blech- und Walzwerk Gumpoldskirchen blickt auf eine lange industrielle Tradition zurück. Über viele Jahrzehnte war der Standort ein bedeutender Teil der regionalen Metallverarbeitung und prägte die wirtschaftliche Entwicklung von Gumpoldskirchen.
Die Geschichte des Blech- und Walzwerks Gumpoldskirchen reicht bis ins Jahr 1851 zurück. Damals gründeten die Brüder Georg und Joseph Max Ritter von Winiwarter gemeinsam mit dem Chemiker Friedrich Raphael von Gersheim am Wiener Neustädter Kanal die Blech- und Bleiwarenfabrik Gumpoldskirchen. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Industriebetrieb und zählte zu den führenden Herstellern von verzinktem Eisenblech, Bleiwaren sowie später auch Wellblech und Kesselanlagen in der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Über viele Jahrzehnte prägte die Fabrik das wirtschaftliche Leben in Gumpoldskirchen und bot zahlreichen Menschen aus der Region Arbeit. Die markante Ziegelarchitektur, die weitläufigen Werkshallen und der charakteristische Wasserturm zeugen bis heute von der industriellen Bedeutung des Standorts. Das ehemalige Walzwerk ist damit nicht nur ein bedeutendes Industriedenkmal, sondern auch ein wichtiges Stück regionaler Geschichte und österreichischer Industriekultur.
Revitalisierung
Die Revitalisierung des Walzwerks Gumpoldskirchen verfolgt das Ziel, die historische Industriearchitektur langfristig zu erhalten und behutsam in die Zukunft zu führen.
Anstatt wertvolle Bausubstanz abzureißen, wird ein Großteil der bestehenden Gebäude sorgfältig saniert und in ihrer charakteristischen Form bewahrt. So bleiben die Geschichte und der unverwechselbare Charme des ehemaligen Industrieareals erhalten.
Durch die nachhaltige Weiterentwicklung wird das Walzwerk als bedeutendes Zeugnis der regionalen Industriekultur gesichert und für kommende Generationen erhalten. Die Revitalisierung verbindet den respektvollen Umgang mit der Vergangenheit mit den Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzung und schafft die Grundlage für eine langfristige Zukunft des historischen Standorts.
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Meilensteine
Von der Industrie zum belebten Standort
1851
1851 Gründung der Blech- und Bleiwarenfabrik Gumpoldskirchen.
1851
1851 Gründung der Blech- und Bleiwarenfabrik Gumpoldskirchen.
1851
1851 Gründung der Blech- und Bleiwarenfabrik Gumpoldskirchen.
1851
1851 Gründung der Blech- und Bleiwarenfabrik Gumpoldskirchen.
Industriearchitektur mit einer neuen Nutzung
Architektur
Architektur mit Geschichte und Zukunft
Das Walzwerk Gumpoldskirchen verbindet historische Industriearchitektur mit einer modernen, zukunftsorientierten Nutzung. Entlang des denkmalgeschützten Kanals entsteht ein einzigartiger Ort, an dem der Charakter des Bestands bewahrt und behutsam weiterentwickelt wird.
Die klare Industriearchitektur wird durch prägende Elemente des Art Déco ergänzt. Besonders der markante Backsteinturm verleiht dem Ensemble eine unverwechselbare Identität und macht die Geschichte des Standorts bis heute erlebbar. Die Verbindung aus funktionaler Bauweise, architektonischem Anspruch und zeitgemäßer Revitalisierung schafft außergewöhnliche Räume für Arbeiten, Begegnung und Innovation.
„Die Anlage verbindet nüchterne Industriearchitektur mit einzelnen formalen Motiven des Art Déco, die sich besonders im backsteinernen Turm zeigen, der möglicherweise noch ein Originaldach aus eigener Produktion der Winniwarter Blech- und Bleiwarenfabrik trägt. Gerade diese Spannung zwischen Funktionalität und gestalterischem Anspruch verleiht dem Bestand heute eine besondere räumliche Qualität.“
Arch. Dipl. Ing. Max Eisenköck, Architekt
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